Für einige Paare ist es nebensächlich, für andere ein Hauptbestandteil der Zeremonie: Die Ringe! Traditionell sind die Verlobungsringe im deutschsprachigen Raum auf der linken Seite zu tragen. Viele Paare legen keinen Wert auf diese Tradition und nur die Dame trägt einen Ring (möglichst inklusive Diamant). Die Bräuche sind von Land zu Land verschieden. Bei uns wird gern von beiden Partnern ein Ring getragen und die Suche nach dem richtigen Stück wird auch meist zusammen getätigt. Oft werden diese Ringe dann auch als Eheringe getragen und nur von der linken auf die rechte Hand versetzt. Das ist aber auch in vielen Ländern verschieden. In Nordamerika werden die Ringe bei Eheschließung links getragen und der der Verlobungsring, den nur die Frau trägt wird abgelegt. In den USA werden die meisten Verlobungsringe gekauft und haben eine viel höhere Bedeutung als bei uns. Dort muss der Ring einen hellen Stein aufweisen, der möglichst groß ist und im übertragenen Sinne die Höhe der Mitgift darstellt. Dieser Brauch kommt bei uns nur noch vereinzelt vor, wir legen Wert auf das Zeichen der Verbundenheit und beide Partner tragen den gleichen Ring.

Die Qual der Wahl

Den perfekten Verlobungsring findenBei der Auswahl heutzutage ist es schwierig schnell eine Entscheidung zu treffen. Hierbei spreche ich von den Ringen, nicht von der Braut oder dem Bräutigam! Man wird schier überhäuft von einer riesigen Auswahl mit Angeboten in allen Preisklassen. Als erstes sollte man sich einig sein über die Farbe. Denn so schön Gold auch ist, in vielen Fällen wird es als kitschig empfunden und gerade die Damenwelt zieht heute die Farbe Silber vor. Das muss nicht unbedingt günstiger werden, denn Weißgold oder Platin sind meist um einiges teurer. Gerne wird auch Stahl gewählt. Erstens weil es viel billiger ist und zweitens ist es sehr stabil und kann ständig getragen werden, selbst bei körperlicher Arbeit. Nachteil hierbei ist, dass man die Größe nicht nachträglich verändern kann. Denn im Laufe der Jahre verändern sich die Finger und werden breiter oder auch schmaler im Alter. Ob mit Stein oder ohne, die schönsten Verlobungsringe sind bei Christ zu finden. Dieser einstige Uhrmacher hat sich Anfang des 20. Jahrhunderts im Bereich Verlobungs- und Eheringe etabliert. Unter dem Motto „Wenn’s soweit ist, Ringe von Christ“ hat sich das ehemals Frankfurter Unternehmen einen Namen gemacht, der für eine große Auswahl und gute Qualität steht, und das seit nunmehr 150 Jahren. Gerade bei der Suche nach einem traditionellen Verlobungsring für die Dame, sind sie hier gut beraten. Alle Materialien wie Gold, Silber und Platin werden hier angeboten – mit oder ohne Stein.  Aber Achtung: Heutzutage ist es nicht unüblich, dass der Antrag auch mal von der Frau ausgehen kann. Für viele undenkbar aber mittlerweile kommt es immer häufiger vor, dass die Damen auf die Knie gehen.